Stromversorger ziehen auch im Februar und März 2010 ihre Preise an
Passend zur aktuellen Kältewelle, die durchs Land fegt, heben wieder einige Stromversorger ihre Strompreise an. Die Mehrheit der Energieunternehmen, die ihre Preise erhöhen, sind bei den Grundversorgern wiederzufinden. Den unrühmlichen Spitzenplatz hat dabei der Stromversorger Überlandwerk Erding GmbH & Co KG eingenommen.
Legt man einen jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh zugrunde so liegen die Stromkosten um stolze 118 Euro höher. Entweder die Stromkunden finden sich damit ab, oder Sie sehen sich nach einem günstigerem Stromversorger um.
Die letzte Runde der Strompreiserhöhung liegt lediglich wenige Wochen zurück. Zum Jahreswechsel hatten etwa 160 Stromversorger ihren Kunden höhere Strompreise aufgebrummt. Nun ziehen ungefähr sechzig meist regionale Versorger nach. Die höher liegenden Strompreise betreffen in der Regel vor allem die Verbraucher im Grundversorgungstarif. Obwohl die Möglichkeit zum Stromanbieterwechsel seit längerer Zeit besteht, machen davon nicht alle Stromkunden gebrauch. Das sind sich auch viele Stromanbieter bewusst. Während ein paar unter ihnen einerseits mit preiswerten Sondertarifen werben, müssen die Kunden im Grundversorgungstarif oft drauf zahlen.
Bekannte Politiker und Verbraucherschützer ruf die Stromkunden daher dazu auf, sich umgehend zu informieren. Ein kostenloser Strompreisvergleich, wie er beispielsweise bei Preis.de reibungslos von statten geht, unterstützt dabei günstige Stromtarife zu finden. Da einige Strompreise zum Teil regionale Unterschiede ausweisen, kann es durchaus zu Preisdifferenzen kommen. So liegen beispielsweise bei einem Stromvergleich in Essen und Magdeburg bei exakt gleichen Bedingungen momentan knapp 20 Euro, die der Strom im Ruhrgebiet preiswerter ist, wenn man von einem jährlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) ausgeht.
Da die kalte Jahreszeit noch eine Weile andauern wird und der Stromverbrauch damit höher ausfällt als es im Frühling oder im Sommer der Fall ist, kann auch mit weiteren Strompreiserhöhungen gerechnet werden. Dies hängt auch damit zusammen, dass viele Stadtwerke über eine langen Zeitraum ihre Strompreise relativ stabil gehalten haben, daher sehen gerade sie momentan kein anderen Weg als an eine Strompreiserhöhung. Es darf sich also glücklich schätzen, wer seinen Stromversorger wechseln kann.
Tags: Strompreis, Stromverbrauch, Stromversorger, Stromversorgerwechsel
Der Beitrag wurde
am Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 09:00 Uhr veröffentlicht
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